Safari des Lebens


Autor: John Strelecky
Übersetzung: Bettina Lemke
Kindle-Ausgabe, Dezember 2013

Wer “The Big Five for life” von John Strelecky zuerst gelesen hat und nun gehofft hat, auf der Afrika-Reise mit Jack und Ma Ma Gombe seine eigenen Big Five herauszufinden, täuscht sich. So einfach macht der Autor es einem nicht. Dennoch ist das Buch sehr lesenswert, weil es doch sehr viele Tipps gibt, wie man dahin kommt, seine Big Five im Leben zu erkennen. Das ist das, was ich mitgenommen habe, wie man zu seinen Big Five kommt:

  1. Was hat man sich schon immer gewünscht?
  2. Was möchte man unbedingt gemacht haben, bevor man stirbt?
  3. Wofür nimmt man eine längere Vorbereitungs- und Wartezeit in Kauf, um es zu realisieren?
  4. Ist das was einem spontan in den Sinn kommt, tatsächlich das, um das es geht? Ein paar mal Warum fragen und dann kommt man näher zum eigentlichen.
  5. Es kann durchaus unrealistisch sein, denn der Weg zur Realisierung fängt mit dem ersten Schritt an und Schritt für Schritt kommt man zum Ziel.
  6. Wenn man ein Big Five entdeckt hat, sollte man sich Vorbilder, die sogenannten “Wers” suchen, Leute, die das schon einmal erfolgreich erreicht haben. Was haben die getan? Wie haben die das getan? Passt das zur eigenen Vorstellung, prima! Passt es nicht, sucht man weiter oder macht es, wie man es sich denkt.

Zu dem Buch an sich: Ich fand es schon ein bisschen unrealistisch, dass alle Leute in Afrika, denen die beiden – Ma Ma Gombe und der “junge” Jack – begegnen, mit den Big Five leben. Die Erzählung ist halt so etwas wie eine Parabel und das wird leider doch allzusehr deutlich. Dennoch macht es Spass zu lesen (leider nicht all zu lange) und am Schluss wollen sich doch ein paar Tränchen herausdrücken, aber man ist gewiss, Jack wird seine Big Five finden, wenn er sie uns auch nicht erzählt.

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