Nassim Nicholas Taleb: Der Schwarze Schwan


Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse

Hanser Verlag, 2008

Schwarze Schwäne sind seltene Ausreißer, die nicht vorhersehbar sind, aber durchaus weltverändernd sein können und das schöne vorhersagbare Modell der Gauss’schen Glockenkurve ruckzuck über den Haufen werfen. Dennoch tun wir so, als ob die Welt vorhersehbar wäre. Wir sehen dabei jedoch nur in die Vergangenheit und sind überrascht, wenn die Zukunft ganz anders kommt. Der Autor, selber mal einer, der Prognosen zu erstellen hatte, rechnet ordentlich mit dieser Zunft ab und verabscheut ganz offen die sogenannten Experten, die sich mit der Zukunft befassen, deren Fehlerrate bei Vorhersagen nachweislich höher liegt, als bei Nicht-Experten, was aber niemanden interessiert, da es nicht in unser Weltbild passt.

Dieses Buch ist für alle, die mal einen anderen Blick auf unsere normale Welt der Statistik und Vorhersagen werfen möchten, ein absolutes Muss. Es wird die Augen öffnen. Der Autor erzählt frei von der Leber weg anhand von eigenen Erfahrungen, Geschichten und Anekdoten. Die Zitate von Yogi Berra, einem berühmt berüchtigten ehemaligen Baseball Coach, sind einfach nur zum Schmunzeln, wie z.B. “Es ist schwierig,Vorhersagen zu machen – vor allem über die Zukunft.” Hier lohnt es sich auch bei Wikipedia einmal nach Yogi Berra nachzusehen (http://de.wikipedia.org/wiki/Yogi_Berra).

Bis knapp zur Hälfte liest sich das Buch in einem Rutsch durch, dann wird es doch arg theoretisch und schwieriger den Gedankengängen zu folgen. Das ist auch der Punkt, an dem ich das Buch dann zur Seite gelegt habe und seither nicht wirklich weiter gelesen habe. mal sehen, ob ich es in einer ruhigen Minute nochmal schaffe.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.