Eugen Herrigel: Zen in der Kunst des Bogenschießens


Was hat Zen mit Bogenschießen zu tun? Fragt man sich, wenn man diesen Titel liest. Und dann noch ein so alter Text. Die Originalversion wurde 1948 veröffentlicht und man ordnet es schon in die Schublade, schwierig zu lesendes Buch ein. Dem ist jedoch überhaupt nicht so. Das was in dem kleinen Büchlein beschrieben wird, lässt sich nicht nur aufs Bogenschießen, sondern auch auf viele andere Tätigkeiten anwenden. Es geht darum mit der entsprechenden Einstellung Dinge zu tun. Und das hat viel mit Buddhismus und im  Speziellen mit dem japanischen Zen-Buddhismus zu tun. Es geht z.B. um die richtige Atemtechnik, um leeren Geist und absichtslos absichtslos zu sein. Herrigel beschreibt die Schwierigkeit eines Westlers mit dem Verständnis der östlichen Kultur sehr prägnant. Auf jeden Fall eine Lese-Empfehlung für Leute, die sich mit Meditiation, Zen und Buddhismus auseinandersetzen. Man kann einige Erkenntnisse für sich aus dem Buch ziehen.