Beruf Philosophin oder Die Liebe zur Welt. Die Lebensgeschichte der Hannah Arendt


Autor: Alois Prinz
Ausgabe: April 2013

Ein tolles Buch. Eine tolle Frau. Der Autor macht die Geschichte der Hannah Arendt so spannend wie einen Roman und skizziert dabei die wesentlichen Denkmuster ihres Werkes. Das Buch motiviert, mehr über diese tolle Frau zu erfahren, die einfach ihr Leben lebte fern von irgendwelchen Dogmatiken. Sie war keine Feministin. Sie war einfach emanzipiert. Auf der anderen Seite tat sie sich dennoch schwer sich von Ihrer ersten großen Liebe zu emanzipieren.

Der Begriff der Banalität des Bösen wurde von Ihr geprägt und man versteht sehr gut was sie damit meint und warum sie damit so vielen Menschen auf die Füße getreten ist.

Für mich war der schönste und inspirierendste Satz: “Nie ist der Mensch tätiger, als wenn er nichts tut, und nie ist er weniger allein, als wenn er für sich alleine ist.” (S. 293) Der Satz wird schon dem römischen Philosophen Cato zugeschrieben. Er steht am Ende des Werks “Vita Activa” und leitet über zu dem nächsten Werk über das Denken.

Mal sehen, ob ich diese Werke von Hannah Arendt auch noch lesen werde. Die Originalliteratur scheint schwieriger zu lesen zu sein, als diese Interpretation von Alois Prinz.

Kommentar zu “Beruf Philosophin oder Die Liebe zur Welt. Die Lebensgeschichte der Hannah Arendt

  1. Und jetzt gibt es das Buch auch als Kindle-Version. Habe gerade den Film von 2013 über Hannah Arendt gesehen und habe Lust bekommen, dieses Buch nochmal zu lesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.